Open-Space-Arbeitswelten LED-Leuchten und Akustikpaneele gestalten das kreative Arbeiten im Combinat 56 angenehm und effizient Der Ackermannbogen ist Münchens junges Vorzeigeviertel für nachhaltiges Bauen. Mittendrin befindet sich Combinat 56, der alternative Arbeitsplatz für Freiberufler und Solounternehmer. In Anlehnung an die Kombinate im Sozialismus handelt es sich um ein Open-Space-Büro, in dem gemeinsam Ressourcen gespart werden, weil die Schreibtischarbeitsplätze flexibel stunden-, tage- oder monatsweise genutzt werden. Helligkeit in das kreative Miteinander bringen Nimbus LED.next-Leuchten. Außerdem können sich die Coworker mit leichten Akustikpaneelen temporäre Ruhezonen einrichten. Es ist ein bunter Mix aus Leuten, die sich im Combinat 56 einfinden: Unternehmensberater, Medienschaffende, Grafiker, IT-Experten, Steuerberater, Lektoren, Journalisten… Sie haben genug vom Home Office, sind langfristiger und teurer Mietverträge überdrüssig oder entfliehen der Einsamkeit im Einzelbüro. Ins Combinat 56 kommen sie mit ihrem Laptop und Arbeitsunterlagen – und erhalten ein professionelles Büro mit Schreibtisch, Empfang, Besprechungsräumen, Telefon, WLAN, Drucker, Postfach sowie produktiver und kreativer Arbeitsatmosphäre. „Die Community befruchtet sich gegenseitig, es sind im Büro schon spannende Projekte zwischen Leuten entstanden, die sich vor Combinat 56 nicht gekannt haben“, sagt Sina Brübach-Schlickum, Geschäftsführerin des Münchner Coworking-Spaces. Coworking als neue Form des gesellschaftlichen Arbeitens bedeutet für sie Zusammenarbeit, Vernetzung, offene und flexible Nutzung sowie Nachhaltigkeit. Das Konzept kommt bei den „digitalen Nomaden“ an Das Konzept von Combinat 56 geht auf: Nach einem halben Jahr sind neun der zehn für Monatsmieter gedachten Schreibtische belegt und auch die Zahl der Tagesgäste steigt ständig, so dass die „Kombinatsleiterin“ bereits an Expansion denkt. „Das Konzept kommt bei den Digitalen Nomaden an, nicht zuletzt deshalb, weil wir ihnen ein schickes, repräsentatives Ambiente bieten, in dem sie sich auch mit Geschäftspartnern treffen können“, so Brübach-Schlickum. Zu diesem professionellen Umfeld gehört eine hochwertige Büroausstattung einschließlich Beleuchtung. Das Konzept sollte vor allem drei Anforderungen erfüllen: • Atmosphäre: Die Coworker sollen sich wohlfühlen: das Büro fördert die Kommunikation: Dazu tragen Accessoires wie hier und da ein Blumenstrauß oder eine Schale mit Obst bei, aber auch insbesondere die Beleuchtung. • Nachhaltigkeit auf allen Ebenen: Ein grüner, frisch wirkender Teppichboden sowie einer aus aus recycelten Autoreifen gehören ebenso dazu wie die Nutzung von Umweltschutzpapier sowie der Einsatz von LED-Leuchten, die deutlich weniger Energie benötigen als herkömmliche Lampen. • Temporäre Ruhezonen: die leichten Akustikpaneele „rossoacoustic CP30“ lassen sich einfach dort platzieren, wo sie zeitweise benötigt werden. Ihre transparente Struktur gliedert sie optimal in die offene Raumkonzeption ein und harmoniert mit Interieur und Beleuchtung. Mix aus direkter und indirekter Beleuchtung Aus diesen Vorgaben hat die Nimbus Group ein differenziertes Beleuchtungskonzept für die insgesamt 210 Quadratmeter entworfen, ein Mix aus direkter und indirekter Beleuchtung: Die Flure und der gesamte großzügige Open-Space-Bereich werden durch deckenmontierte, gerade einmal 10 Millimeter hohe Leuchten, „Modul Q64 LED.next“, ausgeleuchtet. An jedem Einzelarbeitsplatz schafft eine schlanke Stehleuchte, „Office Air LED“, eine optimale Beleuchtungssituation und fördert ein effizientes Arbeiten. Bei ihr sind Direktlicht und Indirektlicht konsequent getrennt. Schon der Direktlichtanteil genügt, um die Anforderungen der Berufsgenossenschaften und Arbeitsstättenrichtlinien zu erfüllen. Schon der Direktanteil genügt um einen Arbeitsplatz ideal auszuleuchten. Das Licht wird genau dorthin gelenkt, wo es gebraucht wird, nämlich auf den Arbeitsbereich. Und das, ohne zu blenden. „Zum Arbeiten reicht das direkte Licht aus, und erst abends schalten wir das indirekte Licht dazu, um ein schönes Ambiente zu erzeugen“, so Brübach-Schlickum. Die so genannten Workbenches – große Tische, die Platz für jeweils zwei oder vier Coworker bieten – und der Empfang werden mit der 1,20 Meter langen Pendelleuchte „Q400 XL“ direkt illuminiert. Temporäre Ruhezonen mit „rossoacoustic CP30“ Coworkern, die sich zu einem Telefonat oder einer kleinen Besprechung zurückziehen wollen, stehen kleine Arbeitsräume, für größere Meetings ein größerer Konferenzraum zur Verfügung. Überdies besteht die Möglichkeit, mit den sehr leichten und daher flexibel einsetzbaren „rosssoacoustic CP30“-Paneelen temporäre Ruhezonen zu schaffen und sich kurzfristig abzuschirmen, wenn man in Ruhe telefonieren oder sich besprechen möchte. Beim Betreten der separaten Räume fallen jeweils die gestalterisch anspruchsvollen Pendelleuchten von Nimbus, Modul Q, ins Auge: Die ultraflachen, quadratischen „Q400 XL“ LED-Leuchten haben im Besprechungsraum ein Maß von 1 m x 1 m. Im Combinat 56 geht es durchaus auch entspannt zu: Wer sich mittags Pasta kochen und mit anderen Coworkern zusammen essen will, kann die Küche nutzen. Als gestalterisches Highlight schwebt hier die 90 Zentimeter große, runde Pendelleuchte „Modul R 256 XL“ über der langen Esstafel. Die Leuchtstärke kann dabei ganz nach Stimmung flexibel per Dimmer festgelegt werden – von sehr hell bis gedämpft-atmosphärisch. Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit wurde das Beleuchtungskonzept so ausgelegt, dass jeder Coworker die Ausleuchtung seines Arbeitsplatzes selbst in der Hand hat: Die Stehleuchten werden aktiv ein- und ausgeschaltet. Und wenn abends nur noch zwei Leute im Combinat 56 sind, wird gezielt nur noch der Bereich ausgeleuchtet, in dem gearbeitet wird. Stuttgart im Oktober 2010 Abdruck honorarfrei / Beleg erbeten Fotos: Jens Küsters und Tobias Schuhmacher